Roland Witzgall, der in Oberfranken geboren wurde und dort aufgewachsen ist, absolvierte vor seinem Studium an der Fachhochschule Coburg eine Lehre als Betonbauer.

Diese solide Ausbildung im Bauwesen, die sicherlich auch ein gutes Verständnis für die Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten förderte, war eine gute Basis für seine erfolgreiche Tätigkeit in der Bayerischen Straßenbauverwaltung. Diese begann 1975 mit dem Vorbereitungsdienst für den gehobenen bautechnischen Verwaltungsdienst beim Straßenbauamt Bayreuth.

Diese solide Ausbildung im Bauwesen, die sicherlich auch ein gutes Verständnis für die Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten förderte, war eine gute Basis für seine erfolgreiche Tätigkeit in der Bayerischen Straßenbauverwaltung. Diese begann 1975 mit dem Vorbereitungsdienst für den gehobenen bautechnischen Verwaltungsdienst beim Straßenbauamt Bayreuth.

Seine erste Anstellung fand er anschließend an der Regierung von Niederbayern. Dort war er 11 Jahre tätig, ehe er 1988 zum ersten Mal an die Oberste Baubehörde wechselte, wo er im Gebietsreferat Niederbayern/Oberpfalz eingesetzt war.

Auf Grund seiner hervorragenden Leistungen wurde er zum Aufstieg in die Laufbahn des höheren Dienstes zugelassen und hat das Aufstiegsverfahren 1998 erfolgreich abgeschlossen. Konsequent stellte er sich anschließend neuen beruflichen Herausforderungen und war 7 Jahre lang am Straßenbauamt Landshut als Abteilungsleiter für die Stadt und den Landkreis Landshut sowie den Landkreis Dingolfing tätig.

In dieser Zeit war er beispielsweise verantwortlich für den Ausbau der B 299 zwischen Geisenhausen und Vilsbiburg und den Ausbau der St 2143 südlich Rottenburg.

2005 wurde er wieder an die Oberste Baubehörde berufen. Als Referent und stellvertretender Sachgebietsleiter im Sachgebiet Infrastrukturplanung war er mit ressortübergreifenden Fragestellungen - Bayern, Deutschland, aber auch den internationalen Bereich betreffend - zuständig.

2009 wechselte er innerhalb der Abteilung ins Gebietssachgebiet Ober-, Mittel- und Unterfranken, wo er speziell für das Staatliche Bauamt Ansbach sowie den Haushalt des Sachgebietes zuständig war und wo er auch bis zuletzt als stellvertretender Sachgebietsleiter fungierte.

Herr Witzgall setzte sich aber nicht nur bei normalen Dienstaufgaben ein. Er engagierte sich auch sehr stark für seine Berufskollegen. Mehrere Jahrzehnte war er Mitglied im Hauptpersonalrat der Obersten Baubehörde. Als langjähriger Beamtengruppensprecher und stellvertretender Vorsitzender setzte er sich beharrlich für die Interessen der Beschäftigten der Staatsbauverwaltung ein und hatte stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen.

Als langjähriger Landesvorsitzender des Verbands der Ingenieurbeamten in Bayern V.I.B. und als stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft im Deutschen Beamtenbund – kurz BTB – vertrat er bis zuletzt an führender Stelle die Interessen seiner Berufskollegen.

Über vier Jahrzehnte war Roland Witzgall Mitglied im V.I.B., 15 Jahre leitete er den Verband als Landesvorsitzender.

15 Jahre, die den Mitarbeitern mit den ersten Privatisierungen in den 90er Jahren bis zur Verwaltungsreform V21 große Belastungen auferlegten und damit auch den Berufsverbänden und Personalvertretungen, in denen beiden Roland Witzgall maßgeblich engagiert war.

Der Verband, besonders aber auch die Mitarbeiter in zwei Geschäftsbereichen haben Roland Witzgall viel zu verdanken.